
Wir hatten vom Wochenende noch etwas Dill übrig. Passt zu Fisch oder wird einfach zu Dillkartoffeln verarbeitet. Ein Gericht, dass mich in die Kindheit zurückversetzte. Ein frühsommerlicher Klassiker von der Oma, um den ich mich stets mit meinem Vater streiten musste – zumindest was die Aufteilung der Menge angeht :)
Man braucht:
Ganz junge Baby-Kartoffeln aus Omas Garten, die so klein wie nur möglich ausgebuddelt werden. Leider standen mir diese gestern nicht zur Verfügung – ich weiß, ehrlich gesagt nicht mal, ob die Oma schon neue Kartoffeln geerntet hat.
Also, nahm ich kleine, geschälte Biokartoffeln. Diese werden gar gekocht, was aufgrund der Größe nicht lange dauert. Währenddessen eine Zwiebel fein würfeln und in einem Esslöffel Butter glasig brutzeln. Gemeinsam mit jeder Menge klein gehackten Dill (es kann nie zu viel sein) in den Kartoffeltopf geben (vorher natürlich das Wasser abgiessen) und ordentlich schwenken.
Da Omas Kartoffeln fehlten, was es irgendwie nicht das Gleiche…
Als ‘Beilage’ gab es Buletten und Gurken mit saurer Sahne (und Salz und Pfeffer).
Als Beilage zu gegrilltem Hähnchenfilet probierte ich heute diesen Nudelsalat aus. Leider kein geschmacklicher Knaller für den Gaumen.