Wernigerode ist eine ansehnliche kleine Stadt, Autos und andere laute Vehikel werden eigentlich auch aus allen Wohngebieten und der Innenstadt ferngehalten. Aber: Seit einigen Monaten fange ich an die unzähligen Umleitungen zu hassen!

Eine kleine Nebenstrasse an unserem Büro wird zur Hauptverkehrsader in den Süden und Westen der Stadt, alle Touristen die in den Oberharz fahren möchten, müssen zwangsläufig hier vorbei.
Die Lage verbessert sich: Vor wenigen Tagen wurde am Dornbergsweg, für die Zufahrt der B6n bzw. unseres grössten Industrie-/Geschäftsgebietes ein grosser Kreisverkehr eröffnet, der vorher mit Ampeln zugepflastert grundsätzlich gefühlte Stunden Stillstand bedeutete um den eigentlich nur wenige hunderte Meter entfernten Stadtteil mit unserer Sporthalle zu erreichen.
Dennoch zähle ich mittlerweile die Tage und hoffe, dass explizit die Arbeiten am Westerntor-Bahnhof schnellstmöglich abgeschlossen sein werden. Über die ‘never ending story’ unseres Altstadtkreisels möchte ich dabei nicht nachdenken.
Fazit: Tourist möchte ich derzeit in Wernigerode nicht sein, wenn selbst kundigen Einwohnern das Fahren keinen Spass mehr macht.
Der (Um)weg ist das Ziel: als sich mein Arbeitsmittelpunkt noch am Wiesenhang befand, bin ich wann immer möglich über 3 Annen Hohne/Elbingerode gefahren um nach Hause/Nöschenrode zu gelangen. 8-]
Das wäre eine Alternative ;)
Aber langsam wird es wirklich zur Qual.