Veröffentlicht am 22.07.2009 von steffi in (unterwegs)

Die Füße und Beine schmerzen leicht und das Wetter meinte es trotz Sturm und Regen am frühen Morgen doch noch gut mit uns. Die Sonne schien zwar nur vereinzelt, doch es blieb trocken von oben.

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Ursprünglich war eine Tour zum Brocken geplant (haben wir eigentlich schon seit 5 Jahren vor). Unsere Pläne passten wir wegen des Wetters jedoch leicht an – der Brocken war durch die Wolkendecke nicht zu sehen und der Wetterbericht gab Sturmböen von 90-100 km/h an. So begann unsere Tour mit der Harzquerbahnfahrt vom Bahnhof Westertor/Wernigerode nach Drei Annen Hohne.

Die gute Dame am Kartenschalter ‘sprühte’ vor Freundlichkeit und ein Herr mittleren Alters, der im Zug mit seinem Basecap und einer hängenden Jacke Bänke reservierte, war über unsere Dreistigkeit Platz zu nehmen ziemlich erbost. Wie könnten wir uns setzen, schliesslich sähe man doch, dass am Haken der Bank eine Jacke hinge… Die fünfköpfige Familie nahm drei Doppelreihen Sitzplätze ein – allerdings war keiner mehr in Fahrrichtung frei. (Der Gedanke an die mit Handtuch morgens um 7:00 Uhr reservierte Liege am Hotelpool lag nicht fern.) Dem dazugehörigen 10jährigen Sohn war die Aufregung sichtlich peinlich… Der Zug war voll und wir wollten zumindest mit drei Leuten auch sitzen…

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Nach einem kurzen, aber lehrreichen Abstecher zum ‘Löwenzahn-Entdeckerpfad’ in Drei Annen Hohne, auf dem es für den kleinsten Wanderer viel zu sehen und anzufassen gab, zog es uns zur Zillierbachtalsperre, die wir vor Kurzem schon in unseren Radtouren eingebaut hatten.

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Nach kurzem Picknick und Mini-Frösche fangen ging’s dann über das kalte Tal nach Wernigerode zurück. Oberhalb des Mühlentals entschieden wir uns dann für den Bus um die letzten Kilometer zurück zulegen, was mit dankbaren Blicken des zweitjüngsten Tourmitglieds begrüßt wurde. Alles in allem eine Tour von 5,5 Stunden.

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