Als Trainingsersatz in den Ferien haben wir spontan noch eine kleine Geocaching-Tour in den Huy vorm Feierabend gemacht. Diesmal mehr oder weniger Drive-in. Wir haben also die Cache mit dem Auto abgegrast. Dabei haben wir einige Stellen entdeckt, die wir noch gar nicht kannten. Bisher fand ich den Höhenzug Huy im Norden des Harzvorlandes immer relativ unspektakulär. Geologisch und baulich sind aber einige interessante Ort zu sehen.
Mehr Zufall als Planung: Ein kurzer Stop an der Wasserburg in Zilly. Während der langsam untergehenden Sonne in tolles Licht getaucht, haben wir hier erstmal kurz angehalten.




Die Windräder am Huy sind schon aus der Ferne zu sehen. Ein ganzer Windpark macht sich mittlerweile auf dem Hügel breit. Bei Sonnenuntergang und dem richtigen Licht können sie tatsächlich halbwegs interessant aussehen.


Geologisch interessant. Versteinerte Muscheln und Muschelabdrücke bei einem Earthcache an der B79. Ein unscheinbarer Parkplatz in Richtung Halberstadt, von dem man einen großartigen Ausblick über das Harzvorland in Richtung Harz hat.


Abenddämmerung und Sonnenuntergang am Höhenzug Huy


Und wieder dank eines Caches, entdeckten wir die Heiketalwarte am Huy, mit einer faszinierenden historischen und gegenwartlichen Geschichte. Vor der Leistung des Klaus Weseloh muss man wirklich den Hut ziehen. Ich hoffe, wir kommen nochmal wieder und können dann den Turm auch besteigen, um die angekündigte wunderbare Aussicht zu geniessen.


Tja, und dann war Schluß. Der Akku der Ixus war mal wieder im falschen Moment leergeknipst :( und für Handyfotos war das Licht zu knapp bemessen…
Wir waren allerdings noch bei den Gletschertöpfen und den Stromtolithen bei Wilhelmshall. Die Dörfer (Zilly, Athenstedt, Aspenstedt, Sargstedt, Huy, Huy-Neinstedt, Dingelstedt, Badersleben, Anderbeck, Röderhof) im und am Huy sind dank der vielen Fachwerkhäuser und vielen Wasserburgen schön anzusehen und mit Sicherheit einen kurzen Besuch wert. Dort zu leben, erscheint mir allerdings wenig attraktiv.