Auf Wunsch eines einzelnen Herrn dann doch die Kamera mitgeschleppt, aber kein Stativ. Fotos sind so naja.
Mit welcher ISO habt Ihr die denn gemacht? (bei Flickr sind leider keine EXIFS drin)
Bei meiner alten Cam war so bei ISO 400 die Grenze des Verwertbaren erreicht. Da war das Mitschleppen eines Stativs bei solchen Sachen Pflicht. Bei der aktuellen Cam würde ich es zumindest mal ohne Probieren. (da ist ISO 3200 absolut verwertbar)
Aber Neonlicht (war es doch, oder?) ist eh so ein Digicam-Killer. Das fressen die Lichter total aus, ohne das man ringsrum noch Zeichnung hat. Sehr undankbar. Da habe ich letzte Woche noch wesentlich schrottigere Aufnahmen von meiner Platte geputzt, die beim Berliner “Festival of Lights” entstanden sind
Die “Kristalle”, das “Wischding” und die “Fontainen” sind cool. Bei dem Rest hätte man gnadenlos überbelichten müssen. Gerade das Ding unter den Lampen, wo die Leute Akte-X mässig stehen, hat richtig Potential.
Ich war am WE mein meiner Liebsten auch auf Fotostreifzug. Sie war ganz überrascht, was man aus ihrer kleinen Cam alles so rauszaubern kann, wenn man sich nur mal traut gegen die Sonne zu knipsen und die Belichtungskorrektur nutzt oder einfach genau das Gegenteil von dem macht, was die Touristen mit ihrer Kamera anstellen.
Gutes Beispiel dafür:
http://www.flickr.com/photos/w.....882586808/
Der gemeine Knipstourist hätte seinen Blitz walten lassen und das Ding versaut. So ist es toll … leider haben die “Models” da echt schlecht gepost … vielleicht hättet Ihr “Bombenalarm” oder sowas rufen sollen ;-)
Ich bin im Moment am überlegen, ob ich mir die Arbeit mache, zusammen mit Gabriel ein paar Gegenlicht-Tutorials zu drehen.
ISO war bei 250 – hätte ich auf jeden Fall noch höher setzen können/müssen. An einigen Locations konnte ich mir durch die Natur helfen lassen: Kameragehäuse gegen Baumstamm gedrückt, hat sehr gut geholfen. An anderen Plätzen waren Brückengeländer oder Pfeiler hilfreich.
Durch die ‘Mitläufer’ hatte ich nicht genug Ruhe und Gelassenheit, um viel rumzuprobieren.
Das ‘Akte X’ Foto war eigentlich die langweiligste Station ;) und ich musste einfach das Beste aus den Passanten vor dem Wasserspiel machen, die rücksichtslos ins Bild liefen. Unsere männlichen ‘Mitläufer’ haben inmitten des Wassers einfach nicht still gehalten.
Die Gegenlicht-Tutorials würden mich interessieren… also los. Hopp. Hopp.
Ich hab’ mir mal testweise eines dieser beweglichen Stative gegönnt. Mal gucken, ob das was ist: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP.....SA:DE:1123
Ich habe das Original (Gorillapod) mal ausprobieren dürfen. Das ist schon toll!
Aber ich bin nicht so der Stativtyp.
Obwohl ich eine sehr fotogeduldige Freundin habe, die ja selbst auch gern geknipst wird … aber Du schreibst es ja schon -> wenn man nicht explizit zum Fotografieren loszieht, hat man selten die Ruhe.
Und irgendwie fühle ich mich dann auch immer so “angebunden”. Ich hab am Liebsten, wenn ich wild mit der Kamera rumfuchteln kann ;-)
Aber bei Nachtaufnahmen ist das keine Option. Das ist eines der Projekte, die ich dieses Jahr definitiv noch umsetzen werde: das nächtliche Berlin aus meinen Augen zeigen.
Ich mag auch keine Stative. Damit ist man immer so unflexibel – selbst mit dem Einbeinstativ. Aber ich erhoffe mir, dass man das kleine Bewegliche auch mal einfach in die Tasche stecken kann.
Aber es soll hoffentlich noch einen weiteren Zweck erfüllen, nämlich die Flip Videokamera in einem optimalen Winkel hoch aufzuhängen, um ganze Unihockey-Spiele zu filmen. Da reichte der Winkel bislang auf einer Standardturnhallentribüne einfach nicht aus, um das gesamte Spielfeld zu filmen (ohne Weitwinkel). Ich hoffe mal, dass man es dann z.b. an einer Kletterstange sicher befestigen kann und die Flip hat ja auch ein extrem geringes Gewicht.
Ja, diese Gorillapods sind nicht so nervig wie Stative. Die kann man ja auch einfach an der Cam lassen, wenn man ‘ne große Tasche hat.
Und mit ‘nem Gorillapod an der Cam kann man halt auch wild rumfuchteln ;-)