Veröffentlicht am 19.08.2010 von steffi in (fotos)

Da der Chris es einfach nicht kann – oder nicht mag – muss ich es halt selbst probieren. In zwei ruhigen Stunden einfach drauf losgeknipst. Und zwischen viel Schrott sind dann doch ein paar Brauchbare rausgekommen.

Obwohl, hier hat er doch geholfen:

Dabei stellte sich mal wieder auf beeindruckende Weise heraus, dass oft das einfachste Setup das Beste ist: Das Kit-Objektiv und ein einfaches Blatt Papier zum Streuen des Lichts.

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Kommentare

Sebastian (naanoo.com) on 20 August, 2010 at 11:53 #

> Da der Chris es einfach nicht kann

*grins* Aber nicht, dass Du in ein paar Jahren mit dieser Begründung einen Pool-Boy einstellst ;-)

Fotos -> die Ausleuchtung bei den letzten beiden ist prima.

ABER:

- die Nase glänzt

- generell ist mir die Brennweite zu gering. So 80-130mm (bezogen auf Vollformat) sind optimal. Darunter werden die Nasen zu groß und die Gesichter comichaft. Darüber wirds dann schnell zu flach und langweilig.


steffi on 20 August, 2010 at 11:55 #

> So 80-130mm (bezogen auf Vollformat)

für das Objektiv reichte die Länge des Kabels vom Auslöser nicht und Selbstauslöser der Kamera war mir zu stressig ;)


Sebastian (naanoo.com) on 20 August, 2010 at 12:19 #

Man kann auch ein bisschen tricksen. Wenn man rings um Motiv genug Platz lässt und dann die “Kameraverzerrung” von Photoshop nutzt.

Hattest Du das Kit auf 55mm? Das sollte eigentlich reichen, sind ja ca. 88mm. (30D = Crop 1,6) Aber das sieht hier eher so nach 24-35 aus.

Selbstportraits sind halt eh schon die hohe Kunst der Fotografie. Für den Anfang ist es (ungeblitzt) mit einem Spiegel meist einfacher.

Beim klassischen Selbstportrait spielt man ja im Prinzip zwei Rollen: Model + blinder Fotograf.

Ich schmeiße bei solchen Versuchen meist komplette Serien weg. Ich stehe ja auf selektive Unschärfe (Blende 1,4 – 2,8) und das wird halt beim Selbstportrait ganz schwierig. Entweder der Fokus liegt auf der Nase oder völlig daneben … und bei den wenigen, wo es passt, gucke ich doof ;-)


rené on 20 August, 2010 at 12:24 #

deswegen haben wir morgen ein 60 mm


steffi on 20 August, 2010 at 12:35 #

Ich hab etwa 350 Fotos gemacht und etwa 5-6 rausbekommen, die so einigermaßen geworden sind. Mit der Brennweite hast Du recht. Die war ungefähr so eingestellt.

Blende 1,4 – 2,8 ist mir beim Portrait schon zu krass – bis auf wenige Ausnahmen. Ich mag da eher im 4-6er Bereich spielen.

Leichter ist es, wenn noch jemand Vertrautes dabei ist und man gemeinsam Späßchen macht. Man muss sich dann nur noch überwinden, das Knöppche zu drücken ;)

@rené
Ich bin gespannt, aber noch nicht sicher, ob ich noch das 70-200 aufsetze. Morgen gibt’s nicht viel Testspielraum. Da muss das Foto sitzen ohne viel künstlerischen Anspruch ;)


Sebastian (naanoo.com) on 20 August, 2010 at 12:44 #

> Leichter ist es, wenn noch jemand Vertrautes dabei ist > und man gemeinsam Späßchen macht

So ist es. Darum werden Fotos fast immer Kacke, wenn die Chemie zwischen Model und Knipser nicht stimmt.

Hier noch ein bisschen was zum Aufwärmen für Sport-Shootings:
http://vimeo.com/8442057