Veröffentlicht am 30.08.2010 von chris in (alltäglich)

Zirka 100 Stadtwerke haben bundesweit mit der Planung oder dem Bau von Glasfasernetzen begonnen. Ziel sei die breitbandinge Versorgung der Kunden mit schnellen Internetzugängen. Die Probleme der Telekomanbieter kann ich jedoch nicht verstehen, eine ‘Rückverstaatlichung’ passiert hier nicht, sondern eher eine Verlagerung von Konkurrenzangeboten zu neuen Zugangswegen. Neben der Telefonleitung werden mittlerweile Internetzugänge über das Mobilfunknetz, Richtfunkstrecken, das TV-Kabel, über Astra/ Satellit, über das Stromnetz oder eben über lokale Glasfasernetze vermarktet. Als Kunden freut es mich.

Jetzt die Ernüchterung: Wernigerode ist nicht dabei!

Wie aus dem Umfeld der Stadtwerke Wernigerode zu hören ist, gab es hier zwar Überlegungen zu dem Thema, diese wurden jedoch vor Jahren als Spielerei abgetan und man konzentrierte sich auf das Kerngeschäft Strom.

Somit sind etliche Kilometer Baustellen der Stadtwerke in dieser Hinsicht völlig ungenutzt geblieben und man hat es versäumt für die Zukunft ein Leerrohrnetz bzw. gar gleich ein entsprechendes Kabelnetz zu schaffen um sich diesen Geschäftsbereich zu erschliessen.

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