Veröffentlicht am 20.09.2010 von chris in (abenteuer bauen)

BEH im Bescheid über die ‘Festsetzung der Abschlagszahlung’. Worum geht es? Wird uns auf der ersten Seite des Rechnungsbescheides auch nicht ganz klar. Regenwasser muss teuer bezahlt werden, dämmert es uns. Nur auf welcher Grundlage wird das ganze berechnet? Es tauchen immer wieder die Abkürzungen BEH und NSW auf. NSW puzzeln wir uns zu Niederschlagswasser zusammen, BEH haben wir noch immer nicht entziffert. Auf Seite zwei der Rechnung folgt einiges an Aufklärung. Auf Rechtsgrundlagen, Amtsblätter, Entscheide und Verodnungen wird verwiesen. Ein wenig zu viel Amtsdeutsch für kundenorientiertes Arbeiten. Was ist eine ABAS? Auch das wird uns nicht deutlich gemacht. Kurz recherchiert: ABAS heisst Abwasserbeseitigungsabgabensatzung.

Am Ende des Blattes kommt ein wenig Licht ins dunkle Kauderwelsch.

Die Berechnung sagt aus: Wir sollen für 99 BEH (Berechnungseinheiten), also 990 versiegelte oder überbaute Quadratmeter Grundstück die Aufbereitung des Niederschlagswassers bezahlen. Und zwar 9,33 Euro/BEH(10 m²). Macht in der Summe 923,67 Euro pro Jahr.

Nette Summe, über Alternativen werden wir uns als während der Bauphase Gedanken machen und so ggf. einen möglichst grossen Teil des Regenwassers selbst nutzen und nicht bezahlen. Eine Regenwassersammelanlage für ca. 5000 Liter + Pumpe zur Nutzung kostet ca. 2.500 Euro. Scheint sich also ziemlich schnell zu amortisieren. Ebenso ist es natürlich möglich die derzeit asphaltierten Grundstücksteile durch etwas durchlässiges zu ersetzen.

Warum nun allerdings der Wasser- und Abwasserzweckverband Oberharz mehr als zwei Euro weniger pro BEH für Niederschlagswasser verlangen kann aber beim allgemeinen Schmutzwasser 1,30 Euro/m³ mehr verlangt als der Abwasserzwecksverband Holtemme ist unklar ;)

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Veröffentlicht am 01.09.2010 von chris in (alltäglich)

Die Zukunft sah damals verdammt nach der heutigen Realität aus ;)

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Veröffentlicht am 01.09.2010 von chris in (alltäglich)

An den Einkaufswagen im lokalen Supermarkt der Lidl & Schwarz Gruppe fand ich heute folgende Anzeige:

“Haben Sie ihr Rezept schon eingelöst?” – Kann man mittlerweile davon ausgehen, dass jeder Konsument sich mit Drogen vollpumpt und stetig Rezeptzettel erhält und mit sich rumträgt? Ich hoffe nicht.

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Veröffentlicht am 01.09.2010 von chris in (alltäglich)

75,- Euro ist er Wert. Ihr kennt den Spruch mit dem Ersten und dem Mahlen? ;)

Hier der Code: B4LV-38DZ-JMRY-X37ESLY

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Veröffentlicht am 31.08.2010 von chris in (abenteuer bauen)

Wir sind nun Hausbesitzer und werden ab sofort regelmässig mit unseren Erfahrungen rund um Planung, Sanierung, Ämter, Vorschriften und sonstigen Vorkommnissen unser Blog anreichern.

Heute haben wir eine Abschlussbesprechung zu den Bauzeichnungen hinter uns gebracht. Diese brauchen wir dringend für alle am Bau beteiligten Firmen und für den Umnutzungsantrag beim Bauamt. Ein Umnutzungsantrag ist notwendig, da ein ehemaliges Verwaltungsgebäude der Stadt zu Wohn- und Geschäftsräumen umgebaut werden soll. Somit sind schon jetzt neben uns beiden, ein Architekt, ein Bauingenieur und ein Gutachter für Brand- und Schallschutz an den Vorbereitungen beteiligt. Der Termin hat uns an einigen Stellen neue Ideen für die Raumaufteilung einiger Etagen gegeben, ebenso aber neue Fragen rund um einige bauliche Kuriositäten aufgeworfen. Final soll zum Mittwoch/Donnerstag der kommenden Woche unser Antrag abgegeben werden.

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Veröffentlicht am 30.08.2010 von chris in (alltäglich)

Zirka 100 Stadtwerke haben bundesweit mit der Planung oder dem Bau von Glasfasernetzen begonnen. Ziel sei die breitbandinge Versorgung der Kunden mit schnellen Internetzugängen. Die Probleme der Telekomanbieter kann ich jedoch nicht verstehen, eine ‘Rückverstaatlichung’ passiert hier nicht, sondern eher eine Verlagerung von Konkurrenzangeboten zu neuen Zugangswegen. Neben der Telefonleitung werden mittlerweile Internetzugänge über das Mobilfunknetz, Richtfunkstrecken, das TV-Kabel, über Astra/ Satellit, über das Stromnetz oder eben über lokale Glasfasernetze vermarktet. Als Kunden freut es mich.

Jetzt die Ernüchterung: Wernigerode ist nicht dabei!

Wie aus dem Umfeld der Stadtwerke Wernigerode zu hören ist, gab es hier zwar Überlegungen zu dem Thema, diese wurden jedoch vor Jahren als Spielerei abgetan und man konzentrierte sich auf das Kerngeschäft Strom.

Somit sind etliche Kilometer Baustellen der Stadtwerke in dieser Hinsicht völlig ungenutzt geblieben und man hat es versäumt für die Zukunft ein Leerrohrnetz bzw. gar gleich ein entsprechendes Kabelnetz zu schaffen um sich diesen Geschäftsbereich zu erschliessen.

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Veröffentlicht am 27.08.2010 von chris in (alltäglich)

Vermeidet es heute und morgen einen Fuss aus der Tür zu setzen, vermeidet Kontakt zu fremden Menschen! Es ist Landesanwaltstags in Wernigerode! Um die ganze Branche auf einen Streich zu erwischen: Heute Abend ist offzieller Treffpunkt das Brauhaus am Nicolaiplatz. Viel Spass beim Bier! ;)

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Veröffentlicht am 27.08.2010 von chris in (alltäglich)

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Veröffentlicht am 24.08.2010 von chris in (alltäglich)

Am Sonntag Abend bestellt und soeben mit dem Hermes-Boten abgeliefert: Ein Paket des Versenders Yalook, einer Tochtergesellschaft vom Katalog-Riesen Otto. Der Shop macht teilweise einen unübersichtlichen Eindruck, ist aber in der Gesamtheit eine gute Einkaufsplattform. Einzig die dutzenden Weiterleitungen beim Bezahlvorgang sind für den Kunden verwirrend(wer und was bekommt dort meine Daten?) und ziemlich fehleranfällig.

Überraschend gut ist die Konzeption des Paketes, Shopping-at-Home mit guter Verpackung und Werbung die Eindruck hinterlässt.

Wichtig an einem Paket ist von aussen bereits zu erkennen von wem es gesendet wurde. Es sei denn, die Absender sollten mit Diskretion(Beate Uhse & Co) nicht geizen oder der Wert des Inhaltes ist deutlich höher als die Paketversicherung es hergeben würde. Sowhl bei der Annahme als auch während der Zeit im Kundenhaushalt wird es einer oder mehreren Personen auffallen und so immer wieder schön die Marke in Erinnerung rufen. Diesen Punkt hat Yalook gut erfüllt. Nicht sehr gut, weil es nur teilweise die Domain des Shops zu lesen gibt.

Weiterhin ist die Verpackung und Polsterung wichtig. Bei diesem Paket füllt der Inhalt (2 Paar Jeans) ziemlich gut den Innenraum des Paketes aus, somit war kein künstlicher Füllstoff notwendig, auf werbende Packseide hat man dennoch nicht verzichtet und diese mit einem netten Aufkleber fixiert. Optischer Eindruck ist sehr gut, normalerweise nur bei hochpreisigen Modestores auf Kurfürstendamm & Co eine selbstverständliche Sache.

Auch das Handling der Rücksendung wurde unkompliziert erledigt. Eine gute und wenige Arbeitsschritte umfassende Beschreibung für den Kunden, sehr sinnvoll. Ein kurzer Anruf und morgen wird das Paket wieder abgeholt. Eine Lieferscheintasche für das Aufbringen des Reourenscheines hat man beigelegt, somit ist die Rücksendung ein Kinderspiel.

Der Retourenschein:

Die Lieferscheintasche:

Der effektive Aufwand dürfte für Yalook bei ca. 60 cent liegen (Karton mit eigener Werbung, Packseide, Aufkleber, Retourenschein, Lieferscheintasche). Die sollte man für einen zufriedenen Kunden investieren können.

Leider wird Yalook wohl demnächst schliessen, Otto konnte die Renditeziele nicht erreichen.

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Veröffentlicht am 23.08.2010 von chris in (alltäglich)

Sollte diese  Veröffentlichung tatsächlich auf realen Gegebenheiten beruhen, fehlen mir langsam die Worte und es ist an der Zeit ein Maximalalter für Politiker einzuführen um den Bezug zur Realität nicht zu verlieren. Ein Gesetz um das Recherchieren über potentielle Angestellte in bestimmten Quellen zu verbieten? Wer führt die schwarze Liste der Quellen? Warum möchte Thomas de Maizière die Fotos seiner letzten Swingerparty vor Angela Merkel verstecken?

Hier nochmals auf Deutsch: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Regierung-einigt-sich-auf-neue-Regeln-zum-Arbeitnehmer-Datenschutz-1063470.html

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