Heise lästert ein wenig über den nur schwerfällig vorankommenden Ausbau von Glasfaserstrecken zum Endkunden. Glasfaser sind für zukünftige und bandbreitenhungrige Anwendungen bei Endkunden sowie Firmenkunden essentiell um ausreichende Geschwindigkeiten für den Datentransport zu erreichen. Leider seh ich auch auf dieser Baustelle in Wernigerode schwarz. Da die Stadt/Land leider die Fördermittel für den Breitbandausbau nicht einem “Grossen” gegeben haben und auch die Stadtwerke Wernigerode sich noch immer nicht im Netzausbau betätigen. Eine schöne Alternative wäre noch der Transport von Daten über das Stromnetz, ich bin gespannt ob die Stadtwerke ggf. in diesem Bereich aktiv werden.
Das Rathaus, der Weihnachtsmarkt und vieles mehr kann man nun per Livecam/Webcam des Offenen Kanals Wernigerode im Internet verfolgen:
Ich mag ‘meine Stadt’. Hier werden Dinge bewegt, Deutsche Meister geboren und mehr als 1 Mio. jährliche Übernachtungen registriert.
Aber: Es ist verdammt nochmal nicht möglich, abseits von einer Tankstelle, Pizza am Bahnhof oder McDonald’s, nach 22 Uhr etwas warmes zu Essen zu bekommen ohne sich selbst hinter den Herd zu stellen!
Wo ist das Problem? Nicht einmal ‘Fast-Food Läden’ wie ein China-Imbiss oder ein Döner-Grill haben noch geöffnet. Es gab am heutigen Abend in der Innenstadt keine Möglichkeit eine warme Mahlzeit zu bekommen. Selbst der ‘Baguettebräter’ Subway hatte um 22 Uhr und 4 Minuten die Werbebeleuchtung und den Gastraum verdunkelt. Entwickelt sich trotz tausender Studenten keine ‘nächtliche’ Konsumfreude? Ich wäre nach Trainings oder beendeten Arbeitstagen sicher ein gern gesehener und zahlender Kunde. Finden sich nicht genügend Person mit gleichen Gewohnheiten um das ganze lukrativ genug werden zu lassen?
Mich würde solch eine Headline nicht zum Lesen des Artikels bewegen, aber in diesem Fall geht es wohl um eine Lehrerin und um eine Schule aus Wernigerode. Das der ‘Täter’ unter 14 ist macht es natürlich spannend. Mal sehen wer hier als Opfer gesehen wird, die fahrlässige Lehrerin oder der ‘Datendieb’?!
Auf eine Geocaching-Wanderung rund um das Schloss Wernigerode (eine sehr unansehnliche Website) und den Wildpark Christianental (noch gruseliger, dennoch: Bitte spenden – Mitglied im Förderverein werden!) konnten wir die schöne Aussicht vom Agnesberg geniessen. Auf dem Weg nach oben noch bei strahlendem Sonnenschein und wenige Minuten später mit vom Brocken kommender Regenfront.
Nach dem optischen Highlight bei den Linken, zur optischen Steinzeit bei der CDU. Die Kandidatin Angela Gorr ist zwar mit einer eigenen Seite vertreten, diese macht jedoch den Eindruck als sei sie im Jahre 1998 erstellt und nie erneuert. Zumindest dem Design nach, reiht sich auch der CDU Kreisverband Harz in diese Ära ein – nur die CDU Wernigerode lehnt sich mit ihrem Design an die Bundespartei an(allerdings ist auch diese Vorlage schon in die Jahre gekommen). Weder der Kreisverband noch die CDU der Stadt Wernigerode verweisen auf die Websites der Kandidaten, diese sind nur über Umwege erreichbar.
Doch nun zum Inhalt: Angela Gorr stellt sich durch einen kurzen Lebenslauf und ein paar Pressetexte der Öffentlichkeit vor. Auch Videos von ihren Diskussionen im Landtag sind verfügbar, allerdings ist das neueste Video bereits über ein halbes Jahr alt. Bei den Pressetexten und Aktivitäten wird nicht immer klar, wann diese stattfanden – ein Veröffentlichungsdatum fehlt sehr häufig. Die Links zum Twitter- oder flickr-Profil sind zwar schön, dort finden sich aber auch nur alte oder keine Inhalte wieder. Somit schickt man den geneigten Wähler in eine Sackgasse. Einzig auf ihrem Facebook-Profil scheint mehr Bewegung zu sein, eine Fanpage hat jedoch auch Frau Gorr nicht. Wie bereits erwähnt, hat sich Frau Gorr nicht am Kandidaten-Check von abgeordnetenwatch.de beteiligt.

Note: 3-
“Die Linke” arbeitet recht vorbildlich, zumindest was die Präsentation im Netz angeht. Im einheitlich Design kommt die Seite des Kreisverbandes Harz daher und verweist durch die Domain www.evelyn-edler.de auf eine Unterkategorie zur Kandidatin Evelyn Edler. Diese Kategorie ist gefüllt mit aktuellen Terminen, Pressemitteilungen, einem kurzen Lebenslauf und einer Zusammenfassung zu den Schwerpunkten ihrer politischen Tätigkeit. Ebenso wird hier auf Kontaktmöglichkeiten verwiesen. Wer Interesse hat, kann per E-Mail oder durch ein Kontaktformular mit ihr über politische Belange diskutieren. Auf abgeordnetenwatch.de hat Frau Edler zu den Thesen des Kandidaten-Checks Stellung bezogen und somit ist ein Vergleich ihrer Meinung mit der Eigenen möglich. Auf Facebook ist die Kandidatin der Linken nicht mit einer Fanpage vertreten, jedoch mit einem persönlichen Profil.

Note: 2-
Das grosse, dunkle Nichts! Weder die FDP Harz, noch der Kandidat selbst schaffen es eine adäquate Präsentation im Netz bereitzuhalten. Auf der Seite des Kreisverbandes ist lediglich ein kurzer Abschnitt über Drews zu finden, dieser enthält aber auch nur einen Verweis zur Mitteldeutschen Zeitung. Auch auf abgeordnetenwatch.de ist der Kandidat bisher nicht vertreten. Eine Fanpage auf Facebook stellt der Wernigeröder FDP Vorsitzende auch nicht bereit, so bleibt nur sein persönliches Profil um mit ihm zu kommunizieren.

Note: 6
In den kommenden Tagen werde ich mich ein wenig mit den jeweiligen Internetauftritten der Kandidaten aus unserem Wahlkreis (WK 16) beschäftigen und meine Meinung dazu abgeben. Was schon jetzt missfällt: Es wird zu dieser Landtagswahl keinen Wahl-o-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung geben. Man befürchtet, junge Wähler würden durch ihre Meinung bestärkt werden die NPD zu wählen. Meine Meinung dazu: Wenn die NPD oder die Linke, die ich für ähnlich gefährlich halte, eine Zulassung zur Wahl erhalten, warum sollte man deren und die eigene Meinung nicht miteinander vergleichen dürfen? Durch diese Aktion sägt man an der Demokratie. Das Weglassen des Wahl-o-Maten halte ich für gefährlicher, als diesen mit den krummen Thesen von NPD und Linken öffentlich zu zeigen. Demokratisch ist eben auch, jemandem die Wahl zu lassen Links oder Rechts zu wählen.
Da der Wahl-o-Mat nicht angeboten wird, ist es auf Seiten der Kandidaten fast schon eine Pflicht sich bei den privaten Anbietern zu zeigen. Leider haben es Angela Gorr und Sebastian Drews versäumt sich dem Kandidaten-Check von abgeordnetenwatch.de zu stellen.
Die Mountain Tigers aus Wernigerode haben ihren Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht. Wer also bei einem der Heimspiele als Zuschauer dabei sein möchte, sollte sich die Termine in seinen Kalender eintragen.
Zu den Terminen: http://www.mountain-tigers.de/Templates/saison_2011.html