Eine Geocaching-Tour mit 3 geplanten Caches am Sonntag führte uns rund um Rübeland. Zuerst ging es über den Zick-Zack-Weg zum Pavillon (Cache Nr. 1) hoch, der immer wieder einen Spaziergang wert ist. Die Aussicht über Rübeland im Tal ist nicht nur bei Sonnenschein wundervoll.
Blick von Pavillon auf Rübeland


Am Schützenplatz und Friedhof entlang führte uns die Tour über einen Waldweg, der kurzfristig als Umleitung für Autos diente und daher gut ausgebaut ist, nach Neuwerk. Dort wartete im Kreuztal-Tunnel der 2. Cache auf uns. Eine knifflige Sache, denn ein Eingang ist seit 2007 zugemauert, der andere Eingang mit einem Gitter verschlossen… Wir zweifelten. Zielkoordinaten mittendrin… Mit etwas Kletterkunst, eingeredetem Mut und einem glücklichen Händchen haben wir die kleine Dose doch noch gefunden. Fotos haben wir hier vor Aufregung vergessen ;)
Alter Bahnhof der Rübelandbahn
Der alte Bahnhof, direkt neben dem alten Sägewerk gelegen ist schon seit vielen Jahren nicht mehr in Betrieb. Der Lokschuppen beherbergt allerdings noch immer die große Mammut-Dampflok, die vom Förderverein Rübelandbahn e.V. liebevoll gepflegt wird und von Zeit zu Zeit gezeigt wird – auch die Website ist ein echtes Relikt ;) Hier liegt Cache Nr.3.

Schienen von 1907 und 1943…


Bis in den kleinsten Zwischenraum machen sich jetzt Flora und Fauna breit und bevölkern den verlassenen Ort.




Alle Fotos diesmal wieder per Motorola Milestone…
Nachdem wir gestern Abend noch eine kleine Feierabend-Geocaching-Entspannungsrunde gedreht haben, war heute Größeres geplant.
Zu Fünft waren wir im Feuerland bei Blankenburg unterwegs. Einigen ist der Name bestimmt noch ein Begriff und in Kinderzeiten ein Ort mit großer Anziehungskraft. Von der Burgruine Regenstein aus kann man im nahen Kiefernwaldgebiet namens Heers einen großen hellen Fleck ausmachen. Durch die Sandsteine entstand mit der Zeit ein kleines Areal mit feinsandigem Grund, der zum Spielen, Toben und Verweilen geradezu einlädt.
Die kleinen Sandhöhlen (ohne losen Sand drumherum)


Die großen Sandhöhlen
Mitten im Wald ein großer Strand, möchte man meinen. Doch ohne Wasser. Einige Ausflügler nutzen die warmen Sandsteine dann auch ähnlich – lagen im Top und Bikini in der warmen Sonne ;) Für dieses schöne Wetter waren nachmittags erstaunlich wenige Spaziergänger unterwegs. So konnten wir in Ruhe unsere Caches bergen.




Beim Geocachen

Der Erfrorene Pfarrer
Am 31. Oktober 1821 starb hier ein Pfarrer auf dem Weg von Heimburg nach Börnecke (bei Blankenburg). Gemeindemitglieder stellten zur Erinnerung diesen Stein auf.


Merkwürdig gewachsene Bäume


Inklusive Anfahrt waren wir 5,5 Stunden unterwegs. Und morgen geht’s dann nach Rübeland zum Geocachen mit Kay…
Nicht sehr lang hast du uns begleitet, nun bist du kleine Ixus einer spontanen Schneeballschlacht im dänischen Marielyst zum Opfer gefallen. Wir brauchen dringend Ersatz. Hat jemand Ideen? Tipps?
Der Ligaalltag ist gekommen, eine stressige Vorweihnachtszeit im Job steht vor der Tür und somit ist eine kleine Auszeit wilkommen. Die letzten Tage liessen vermuten, dass unser kurzfristig geplanter Trip in einem reinen SPA-Dauertest ausartet – das Wetter ist hier jedoch unerwartet schön. Somit werden wir neben ein wenig Training, Relaxen im SPA und kulinarischen Festen wohl auch ein die Natur geniessen können. Grüsse in die nicht so ferne Heimat.
Am Donnerstag haben wir eine ganztägige Arbeitspause eingelegt und sind von Darlingerode aus auf den Brocken gewandert. Bei Temperaturen von knapp 30°C im Tal (Wernigerode) liess es sich in den Wäldern und auf dem Gipfel sehr gut aushalten. Die Tour erstreckte sich von Darlingerode über die Plessenburg, zur Zeterklippe und dann über die Brockenstrasse auf den höchsten Punkt des Harzes (1142m). Hier ein paar Fotos:
Die Füße und Beine schmerzen leicht und das Wetter meinte es trotz Sturm und Regen am frühen Morgen doch noch gut mit uns. Die Sonne schien zwar nur vereinzelt, doch es blieb trocken von oben.

Ursprünglich war eine Tour zum Brocken geplant (haben wir eigentlich schon seit 5 Jahren vor). Unsere Pläne passten wir wegen des Wetters jedoch leicht an – der Brocken war durch die Wolkendecke nicht zu sehen und der Wetterbericht gab Sturmböen von 90-100 km/h an. So begann unsere Tour mit der Harzquerbahnfahrt vom Bahnhof Westertor/Wernigerode nach Drei Annen Hohne.
Die gute Dame am Kartenschalter ‘sprühte’ vor Freundlichkeit und ein Herr mittleren Alters, der im Zug mit seinem Basecap und einer hängenden Jacke Bänke reservierte, war über unsere Dreistigkeit Platz zu nehmen ziemlich erbost. Wie könnten wir uns setzen, schliesslich sähe man doch, dass am Haken der Bank eine Jacke hinge… Die fünfköpfige Familie nahm drei Doppelreihen Sitzplätze ein – allerdings war keiner mehr in Fahrrichtung frei. (Der Gedanke an die mit Handtuch morgens um 7:00 Uhr reservierte Liege am Hotelpool lag nicht fern.) Dem dazugehörigen 10jährigen Sohn war die Aufregung sichtlich peinlich… Der Zug war voll und wir wollten zumindest mit drei Leuten auch sitzen…

Nach einem kurzen, aber lehrreichen Abstecher zum ‘Löwenzahn-Entdeckerpfad’ in Drei Annen Hohne, auf dem es für den kleinsten Wanderer viel zu sehen und anzufassen gab, zog es uns zur Zillierbachtalsperre, die wir vor Kurzem schon in unseren Radtouren eingebaut hatten.

Nach kurzem Picknick und Mini-Frösche fangen ging’s dann über das kalte Tal nach Wernigerode zurück. Oberhalb des Mühlentals entschieden wir uns dann für den Bus um die letzten Kilometer zurück zulegen, was mit dankbaren Blicken des zweitjüngsten Tourmitglieds begrüßt wurde. Alles in allem eine Tour von 5,5 Stunden.

Nach einer Gruppeneinladung aufgrund eines unserer Fotos, habe ich mich dann noch durch die U2 360° Tour 2009 Gruppe geklickert und auf diese Weise noch viele andere Perspektiven entdeckt. Fazit zu unserem Sitzplatz: Optimaler Winkel um die Gesamtheit der Beleuchtungskunst zu geniessen, jedoch etwas zu weit von der Bühne entfernt.
Bin übrigens sehr überrascht, wie gut unsere kleine Canon Ixus mit den Lichtbedingungen zurecht kam und relativ gute Bilder erbracht hat. Die große Canon mit dem richtigen Objektiv, Stativ und mehr Platz zum Fotografieren hätte sicherlich mehr Spaß gemacht, aber der Genuß des Konzerts stand einfach im Vordergrund.
Mehr faszinierende Fotos der U2 360° Tour:
http://www.flickr.com/groups/u2360_tour/
Fantastische 2 Stunden im riesigen Olympiastadion Berlin liegen hinter uns. Seit mehreren Monaten haben wir uns auf U2 gefreut, die nur 2 Konzerte in Deutschland im Rahmen ihrer 360° Tour geben. Der weite Weg und teure Ticketpreis haben sich aber mehr als gelohnt. Die Beleuchtung war umwerfend und so noch nie da gewesen. Neben Songs aus dem neuen Album spielte U2 viele altbekannte “Klassiker”, bei denen das Publikum gut mitging. Die neueren Songs waren dazu noch zu unbekannt.
Ein bisschen nervig waren allerdings die vielen Handys und Digicams, die auf die Bühne gerichtet waren. Bei einigen Zeitgenossen hatte man das Gefühl, dass sie mehr Wert auf ein Video des Konzerts legten, als auf die Eindrücke vor Ort. Die Sicht auf die Bühne durch ein helles Display versperrt zu bekommen, ist wenig erbauend!
Sonnencreme und Deo versteh ich noch, doch was macht sie mit den restlichen Tiegeln und Tuben? Der Inhalt von Steffis Pflegetäschchen während unserer Reise nach Sardinien, Make-up wurde natürlich ‘extra’ transportiert. Wenn sich also jemand fragt, warum der Koffer seiner Begleiterin im nächsten Urlaub zwangsläufig zu Zahlungen für ‘Übergepäck’ beim Check-in führt…hier anfangen ;)
Und markentreu ist sie mit Clinique auch noch.
Ein netter, sehr sonniger Nachmittag in Bindow. Das Wasser lockte. Weite Strecken brauchten es zum Abschalten nicht sein. Dafür umso mehr Genuß und Entspannung bei zwei kleineren Paddeltouren an herrlichen Wassergrundstücken vorbei auf extrem ruhigem Flußlauf.

Regen bei Sonnenschein
