X3.de vom NDR mit ‘schwierigen Fragen’ für die Gäste der CDU-Medianight:
Vor vielen vielen Jahren ( ;) ) bin ich selbst zweifach Gast der Medianight gewesen und schon damals habe ich mich gefragt ob einige der Teilnehmer oder geladenen Gäste nicht gänzlich fehlplatziert sind.
Zum zweiten Mal am heutigen Tag: Aber es freut mich, dass endlich über Geschwindigkeitsregionen diskutiert wird, die einen wirklichen Fortschritt bedeuten würden.
Nach dem optischen Highlight bei den Linken, zur optischen Steinzeit bei der CDU. Die Kandidatin Angela Gorr ist zwar mit einer eigenen Seite vertreten, diese macht jedoch den Eindruck als sei sie im Jahre 1998 erstellt und nie erneuert. Zumindest dem Design nach, reiht sich auch der CDU Kreisverband Harz in diese Ära ein – nur die CDU Wernigerode lehnt sich mit ihrem Design an die Bundespartei an(allerdings ist auch diese Vorlage schon in die Jahre gekommen). Weder der Kreisverband noch die CDU der Stadt Wernigerode verweisen auf die Websites der Kandidaten, diese sind nur über Umwege erreichbar.
Doch nun zum Inhalt: Angela Gorr stellt sich durch einen kurzen Lebenslauf und ein paar Pressetexte der Öffentlichkeit vor. Auch Videos von ihren Diskussionen im Landtag sind verfügbar, allerdings ist das neueste Video bereits über ein halbes Jahr alt. Bei den Pressetexten und Aktivitäten wird nicht immer klar, wann diese stattfanden – ein Veröffentlichungsdatum fehlt sehr häufig. Die Links zum Twitter- oder flickr-Profil sind zwar schön, dort finden sich aber auch nur alte oder keine Inhalte wieder. Somit schickt man den geneigten Wähler in eine Sackgasse. Einzig auf ihrem Facebook-Profil scheint mehr Bewegung zu sein, eine Fanpage hat jedoch auch Frau Gorr nicht. Wie bereits erwähnt, hat sich Frau Gorr nicht am Kandidaten-Check von abgeordnetenwatch.de beteiligt.

Note: 3-
Während unseres verspäteten Frühstücks hatten wir soeben die Möglichkeit ein wenig der Regierungserklärung unserer alten und neuen Bundeskanzlerin zu lauschen. Erschreckend ist das Verhalten der oppositionellen Fraktionen, primär der Gestalten die im Vergleich zur vergangenen Legislaturperiode ihren Ministerposten verloren haben. Ist es nicht möglich einfach jeder Person genügend Respekt zu zollen und sie ihren Vortrag beenden zu lassen? Im Übrigen sieht der Ablauf die anschliessende Generaldebatte vor, Opposition und Regierung haben hier die Möglichkeit Aussagen zu diskutieren bzw. zu verteidigen.
Diese Veranstaltung erinnert mehr an eine nicht zu bändigende Hauptschulklasse als an Juristen und Lehrer die unser Land lenken möchten.
Ich schliesse mich Basti an und poste hier mal die Ergebnisse meiner Wahl-o-Mat Session:
Ergänzend habe ich die ‘Piraten’ und die ‘NPD’ auswerten lassen um die Deckungsgleichheit zu betrachten. Hier mitmachen: Wahl-o-Mat
Die Bundestagswahl ist für die Bürger noch lange nicht in greifbarer Nähe, da werden schon Posten verteilt? Wobei ich es gut finde, dass man scheinbar dem Peter-Prinzip nach die unfähigen Leute nach ‘oben’ wegdelegiert. Meiner Meinung nach sollte man nie wieder einen solchen Fehler begehen und das Opfer eines Anschlages (Schäuble) zum Innenminister machen, wie man es auch vermeidet einen angehörigen des Militärs zum Verteidigungsminister zu ernennen.
Die Arbeit der lokalen Parteien im Netz ist eher als Negativ-Beispiel zu betrachten, dazu aber später mehr in einem kleinen Check der Websites. Hier nun einige Reaktionen der Parteien auf die Stadtratswahl/Kommunalwahl am vergangenen Sonntag.
CDU: Angela Gorr: “13 Sitze plus erreicht!”
SPD: Bisher keine Reaktion – Update folgt.
FDP: Bisher keine Reaktion – Update folgt.
Die LINKE: Fraktionschef Dieter Kabelitz: “Wernigeröder LINKE schafft Wahlziel von mindestens acht Mandaten”
NPD: Bisher keine Reaktion – Update folgt.
Grüne: Vielen Dank für ihre Stimme und ihr Vertrauen!
Sowohl Oberbürgermeister Peter Gaffert als auch ‘noch’-Stadratspräsident Albrecht waren im persönlichen Gespräch schockiert von der erneuten Verringerung der Wahlbeteiligung. Albrecht begründete: “Die Wähler sind durch zu viele Wahlen verwirrt, die Unterscheidung zur Bundespolitik ist zu schwammig und somit führt Politikverdrossenheit auf Bundesebene immer zu einem Rückschritt für die Kommunalwahlen. Die Wichtigkeit der Stadtratsarbeit in Bezug auf das tägliche Leben muss dem Bürger durch bessere Kommunikation näher gebracht werden.” Gaffert sah durch schwindende Beteiligung eher den Ruf der “bunten Stadt” Wernigerode in Gefahr. “Bei immer weniger Stimmen bekommt der einzelne Wähler eine grössere Bedeutung, so können Parteien wie die NPD es tatsächlich schaffen in unseren Stadtrat einzuziehen”.