“Die Linke” arbeitet recht vorbildlich, zumindest was die Präsentation im Netz angeht. Im einheitlich Design kommt die Seite des Kreisverbandes Harz daher und verweist durch die Domain www.evelyn-edler.de auf eine Unterkategorie zur Kandidatin Evelyn Edler. Diese Kategorie ist gefüllt mit aktuellen Terminen, Pressemitteilungen, einem kurzen Lebenslauf und einer Zusammenfassung zu den Schwerpunkten ihrer politischen Tätigkeit. Ebenso wird hier auf Kontaktmöglichkeiten verwiesen. Wer Interesse hat, kann per E-Mail oder durch ein Kontaktformular mit ihr über politische Belange diskutieren. Auf abgeordnetenwatch.de hat Frau Edler zu den Thesen des Kandidaten-Checks Stellung bezogen und somit ist ein Vergleich ihrer Meinung mit der Eigenen möglich. Auf Facebook ist die Kandidatin der Linken nicht mit einer Fanpage vertreten, jedoch mit einem persönlichen Profil.

Note: 2-
Ich schliesse mich Basti an und poste hier mal die Ergebnisse meiner Wahl-o-Mat Session:
Ergänzend habe ich die ‘Piraten’ und die ‘NPD’ auswerten lassen um die Deckungsgleichheit zu betrachten. Hier mitmachen: Wahl-o-Mat
Die Arbeit der lokalen Parteien im Netz ist eher als Negativ-Beispiel zu betrachten, dazu aber später mehr in einem kleinen Check der Websites. Hier nun einige Reaktionen der Parteien auf die Stadtratswahl/Kommunalwahl am vergangenen Sonntag.
CDU: Angela Gorr: “13 Sitze plus erreicht!”
SPD: Bisher keine Reaktion – Update folgt.
FDP: Bisher keine Reaktion – Update folgt.
Die LINKE: Fraktionschef Dieter Kabelitz: “Wernigeröder LINKE schafft Wahlziel von mindestens acht Mandaten”
NPD: Bisher keine Reaktion – Update folgt.
Grüne: Vielen Dank für ihre Stimme und ihr Vertrauen!
Sowohl Oberbürgermeister Peter Gaffert als auch ‘noch’-Stadratspräsident Albrecht waren im persönlichen Gespräch schockiert von der erneuten Verringerung der Wahlbeteiligung. Albrecht begründete: “Die Wähler sind durch zu viele Wahlen verwirrt, die Unterscheidung zur Bundespolitik ist zu schwammig und somit führt Politikverdrossenheit auf Bundesebene immer zu einem Rückschritt für die Kommunalwahlen. Die Wichtigkeit der Stadtratsarbeit in Bezug auf das tägliche Leben muss dem Bürger durch bessere Kommunikation näher gebracht werden.” Gaffert sah durch schwindende Beteiligung eher den Ruf der “bunten Stadt” Wernigerode in Gefahr. “Bei immer weniger Stimmen bekommt der einzelne Wähler eine grössere Bedeutung, so können Parteien wie die NPD es tatsächlich schaffen in unseren Stadtrat einzuziehen”.