Veröffentlicht am 19.05.2010 von chris in (alltäglich)

Da wir relativ viel Geld über unsere Kreditkarten ausgeben (Dienstleistungen und Waren im Ausland einkaufen) ärgert es mich eigentlich seit einigen Monaten, dass die Gebühren für die Zahlungen in Fremdwährungen so enorm hoch sind. Wir haben derzeit unsere Geschäfts- und Privatkonten bei der Deutschen Bank, deren Service wir schätzen und mit unserer Kontenkonfiguration auch sehr wenige Gebühren anfallen – abgesehen von denen bei Auslandszahlungen per Kreditkarte.

Dies soll sich nun ändern. Hier nun eine kleine Gebührenübersicht für VISA-Karten der lokalen Banken:

Deutsche Bank

- 1,75%, mindestens jedoch 1,50 Euro 1

Dresdner Bank

- 1% 2

Commerzbank

- 1% 3

Volksbanken & Raiffeisenbanken

- 1% 4

Sparkasse

- leider online nicht dokumentiert, Hotline hat mich nach 5 Minuten Warteschleife rausgeschmissen

Santander Bank

- 1,5% 5

Somit ist die Deutsche Bank, wohl die Bank mit den höchsten Gebühren beim Auslandseinsatz einer VISA-Kreditkarte. Per 01.07.2010 läuft unsere aktuelle Geschäftskreditkarte aus und wurde soeben auch gekündigt. Jetzt muss ich mir nur noch die weiteren Rahmenbedingungen der Karten ansehen….;)

Warum sieht sich bei diesem Prozess der Kläger durch fon gestört und nicht etwa durch seinen eigenen Kunden. Schliesslich ist er derjenige der gegen den eigentlich wasserdichten Vertrag seines DSL-Anbieters verstösst, wenn er seinen Anschluss gegen Entgelt weitervermietet?!

Klingt sehr merkwürdig, diese Entscheidung.

fon wird mir allerdings immer sympathischer – WLAN ist defintiv eine Alternative zu der oftmals zu schmalbandigen und sehr kostenintensiven Nutzung von Mobilfunknetzen. Nach der Bekanntgabe der fon-Kooperation mit eplus, habe ich zumindest die Hoffnung bald einen interessanten Konkurrenten zu den leider noch nicht flächendecken vorhandenen Hotspots von T-Mobile bzw. T-Home vorzufinden.