Heise lästert ein wenig über den nur schwerfällig vorankommenden Ausbau von Glasfaserstrecken zum Endkunden. Glasfaser sind für zukünftige und bandbreitenhungrige Anwendungen bei Endkunden sowie Firmenkunden essentiell um ausreichende Geschwindigkeiten für den Datentransport zu erreichen. Leider seh ich auch auf dieser Baustelle in Wernigerode schwarz. Da die Stadt/Land leider die Fördermittel für den Breitbandausbau nicht einem “Grossen” gegeben haben und auch die Stadtwerke Wernigerode sich noch immer nicht im Netzausbau betätigen. Eine schöne Alternative wäre noch der Transport von Daten über das Stromnetz, ich bin gespannt ob die Stadtwerke ggf. in diesem Bereich aktiv werden.
Die Breitband-Internetzugänge werden in Deutschland ihrem Namen nicht gerecht. Basti hat das Ranking aus einer Studie veröffentlicht, anhand der durchschnittlichen Bandbreite der Internetzugänge wurde eine Rangliste erstellt – Deutschland landet, hinter Ländern wie Litauen, Rumänien und Dänemark, auf Platz 17.
Ich halte ‘Bandbreite’ für einen wichtigen Wirtschaftsfaktor, doch leider tut sich in diesem Bereich recht wenig. ‘Gefühlt’ wird Deutschland bei solchen Vergleichen immer weiter ‘nach hinten durchgereicht’.
Zum zweiten Mal am heutigen Tag: Aber es freut mich, dass endlich über Geschwindigkeitsregionen diskutiert wird, die einen wirklichen Fortschritt bedeuten würden.
Schön zu sehen, dass unsere ortsansäßigen Unternehmen so langsam im Internet ankommen. Und Geld für Werbung ausgeben.

Imagekampagne von Pharma Wernigerode für Kamillan
Zirka 100 Stadtwerke haben bundesweit mit der Planung oder dem Bau von Glasfasernetzen begonnen. Ziel sei die breitbandinge Versorgung der Kunden mit schnellen Internetzugängen. Die Probleme der Telekomanbieter kann ich jedoch nicht verstehen, eine ‘Rückverstaatlichung’ passiert hier nicht, sondern eher eine Verlagerung von Konkurrenzangeboten zu neuen Zugangswegen. Neben der Telefonleitung werden mittlerweile Internetzugänge über das Mobilfunknetz, Richtfunkstrecken, das TV-Kabel, über Astra/ Satellit, über das Stromnetz oder eben über lokale Glasfasernetze vermarktet. Als Kunden freut es mich.
Jetzt die Ernüchterung: Wernigerode ist nicht dabei!
Wie aus dem Umfeld der Stadtwerke Wernigerode zu hören ist, gab es hier zwar Überlegungen zu dem Thema, diese wurden jedoch vor Jahren als Spielerei abgetan und man konzentrierte sich auf das Kerngeschäft Strom.
Somit sind etliche Kilometer Baustellen der Stadtwerke in dieser Hinsicht völlig ungenutzt geblieben und man hat es versäumt für die Zukunft ein Leerrohrnetz bzw. gar gleich ein entsprechendes Kabelnetz zu schaffen um sich diesen Geschäftsbereich zu erschliessen.
Ein paar Tage liegt es schon auf meinem Schreibtisch herum. Bisher hat es kaum Beachtung bekommen. Meistens war einfach keine Zeit. Oder die Zeit fehlt, mich mit neuer und sehr ungewohnter Technik auseinander zusetzen.
Doch jetzt kommt es endlich zum Einsatz. Was? Mein neuer treuer Begleiter. Mein neues Telefon und gleichzeitig mein neuer Mini-PC. Arbeiten und surfen und sogar, man glaube es kaum, telefonieren ist damit möglich.
Und jetzt gerade schreibe ich dieses Blogposting als einen ersten Test mit meinem neuen Motorola Milestone.
Congstar schafft es leider nicht korrekte Beschreibungen für die Einrichtung eines DSL-Zuganges auf den eigenen Hilfeseiten zu veröffentlichen. Immer wieder findet man in PDFs und der FAQ auf congstar.de den Hinweis als Nutznamen bei der Router- bzw. PPPOe Konfiguration unter Windows bzw. Mac OS X folgendes Format zu verwenden:
dsl/kundennummer@congstar.de also beispielhaft dsl/12345678910@congstar.de
Richtig ist jedoch:
kundennummer@congstar.de also beispielhaft 12345678910@congstar.de
Da der Ausbau des Kabelnetzes doch noch etwas hinter den Erwartungen des Betreiber liegt, werden wir nun durch Heuer & Sack eine symmetrische Breitband-Anbindung per Funk bekommen. Realisiert wird das Projekt mittels einer Motorola Canopy Funkstrecke und wir freuen uns auf die Umsetzung in der nächsten Woche. 4 MBit sollen es werden, das würde uns in den Bereichen Video- und Foto-Uploads und sehr viel Nerven ersparen ;)
Dieser kleine Mast in ca. 2 km Entfernung wird uns mit Bits & bytes versorgen:
Das DENIC [1] hat per Pressemitteilung am Anfang April die aktuelle Domainstatistik für das Jahr 2008 veröffentlicht. Für mich immer wieder ein interessanter Teil ist die Regionalstatistik, also wieviele .de-Domains pro 1.000 Einwohner in den jeweiligen Landkreisen bzw. Städten registriert sind.
In Landkreis Harz waren es am Ende 2008 ganze 14.610 registrierte .de-Domains und somit ein Plus von genau 1.111 .de-Domains zum Vorjahr. Dies entspricht einem Wachstum von 8,51%. Das DENIC geht zum Ende 2007 von 241.007 Einwohner für den Harzkreis aus, somit ergibt sich eine Quote von 58,75 .de-Domains pro 1.000 Einwohner im Harzkreis. Dies entspricht Platz 223 im Vergleich zu allen anderen deutschen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten. Im Vergleich innerhalb Sachsen-Anhalts reicht es knapp zu Platz 6 hinter(absteigend) Magdeburg (89,05), Halle (82,23), Dessau-Roßlau (72,90), dem Saalekreis (72,02) und dem Altmarkkreis (60,40). Im Vergleich: In München sind 342 .de-Domains pro 1.000 Einwohner registriert.
Wenn man das Wachstum bundesweit vergleicht, liegt der Landkreis Harz weit abgeschlagen auf Platz 342 von 430 Kreisen bzw. kreisfreien Städten.
Fazit: Schlechte Ausgangslage, schlechtes Wachstum – Harzkreis ist noch immer Internet-Ödland!
[1]: Die DENIC eG (Deutsches Network Information Center) ist die zentrale Registrierungsstelle (Registry) für Domains unterhalb der Top-Level-Domain .de. Zitat aus Wikipedia
Momentan ist die Technik des Bundestages mit dem Ansturm der ‘Mitzeichnungswilligen’ etwas überfordert, aber ich würde mich freuen wenn jeder seine Stimme gegen diese Unsinnige Entscheidung erhebt.
Hier geht es zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860