daheim und anderswo
Je Gutschein 75,- Euro Wert, bei Einlösung nach dem 28.02.2010 nur noch 50,- Euro. Das Adwords Konto darf nicht älter als 14 Tage sein. Viel Spass:
Gutscheincodes:
JRSX-WT2M-4QJD-SR2R-FXW
JRSX-ZP4A-5U7R-WL3W-WKN
JRSX-XBH8-GJFG-F7HH-5HN
JRSX-XR3S-XRHN-YMZF-RCE
Das wollte ich euch nicht vorenthalten: Eine scheinbar nicht unbekannte Firma aus Osnabrück wirbt für das ‘tolle Produkte’ der ‘kommerziellen Domains’ (.c0.de), nach dem gleichen Muster wie sie auch in Grossbritannien existieren. Nur werden diese dort von einer Registry vergeben. Ein wenig Honig um den Bart geschmiert: Das angeschriebene Opfer wird mit Phrasen wie ‘da Sie mit XYZ.de eine der wichtigsten Seiten im deutschen Markt betreiben’ gelockt und stetig darauf hingearbeitet eine 99 Euro teure Third-Level-Domain zu ‘mieten’.
Das Netz ist meistens schneller als ich und diverse Blogs haben sich bereits über das lustige Anschreiben ausgelassen, hier einige Veröffentlichungen:
- heise.de: .de-Subdomains: Ärger um co.de
- basicthinking.de: Co.de: Billige Subdomain für 99 Euro gefällig?
- basicthinking.de: Subdomain .co.de: Was sagen der Anwalt und die Denic dazu?
- schockwellenreiter.de: So nimmt man Dumme aus
- visualblog.de: Finger weg davon!
Wir haben dieses Schreiben mehrfach bekommen und erfreuen uns kontinuierlich daran wie merkbefreit einige Firmen vorgehen.
Ein sehr schönes Plakatmotiv das Christian in Halle entdeckt hat. Zumindest wird man mit dieser Art Werbung ein wenig Aufmerksamkeit für den angestaubten Bereich der Bibliotheken bekommen. Und das von der Zielgruppe die derzeit wohl am schwersten für das Lesen von Büchern zu begeistern ist: Dem rebellischen Nachwuchs der Bundesrepublik.
Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt: Kneipp bewirbt mit einem riesigen Sponsoring auf der Startseite von Spiegel.de ein neues Badeprodukt. Gute Absichten, denn der Badezusatz mit dem schönen Namen “Glückliche Auszeit” soll glücklich machen.. na, zumindest entspannend und positiv auf den Gemütszustand wirken. Dass dabei Hanf und Mohn im Spiel sind, erzeugt doch einige Assoziationen, die nicht so ganz ‘eindeutig sauber’ sind…

Glücklich mit Hanf?
Wenn stockkonservative Institutionen besonders witzig sein wollen, geht das meistens nach hinten los:

Da wir uns nach abgeschlossener Wohnungssuche nun aktiv auf dem Einrichtungsmarkt umschauen, werden Magazine gewälzt, Websites der hiesigen Hersteller eindringlich studiert und alle Trends ‘inhaliert’, die wir umsetzen möchten.
Folgende Anzeige von Hülsta ist mir da vor einigen Wochen aufgefallen:
Was sind 20.000 Songs in weißem Plastik gegen 100.000 in edlem Nussbaum?
Soeben auf der Website wiedergefunden und für ’sehr gut’ befunden. Eben etwas niveauvoller als ‘Geiz ist geil’…auch wenn bei der Kampagne das Budget ebenso eindeutig für Erinnerungswert gesorgt hat.
Auf Chris und den Feierabend wartend, besuchte ich noch die eine oder andere Webseite, um die verbleibende Zeit totzuschlagen. Dabei sprang mir dieses Paradebeispiel für ‘aufmerksamkeitsstarke’ Werbung ins Auge.