Veröffentlicht am 17.03.2012 von chris in (lokal)

Freiwillig stehe ich um diese Uhrzeit nicht auf und ich hoffe es wird auch so schnell nicht wieder stattfinden. Was mir ein Stratie-Mitarbeiter soeben erzählte, stimmt mich darauf ein dies noch bis in den Juli auch am Wochenende tun zu müssen. Pünktlich per 7:19 begann man mit grossem Gerät die Strassendecke der Friedrichstrasse weiter auf zu schneiden. Schlimm genug, dass dies in der Woche meinen Schlaf stört, aber tolerierbar, frag ich mich warum dies auch am Wochenende passiert. Wann darf man nach 7:19 Uhr noch schlafen?

Laut den lieben ausführenden Mitarbeitern dieser grossen Baufirma ist dies allerdings erst der Anfang. In naher Zukunft soll nicht nur an 6 Tagen in der Woche früh begonnen werden, sondern auch im Zweischichtsystem bis 22 Uhr Abends gearbeitet werden. Da freuen sich die Anwohner, morgens keinen Schlaf und Abends auch nicht.

Und ganz ehrlich: Wenn es an meinen Schlaf geht und äussere Umstände zur Verkürzung dessen führen, macht sich bei mir niemand Freunde. Ich bin kein Spiesser der bei etwas Musik, lauten Grillabenden oder sonst was das Wort Ruhestörung in den Mund nimmt, oder bei nötigen Sanierungsarbeiten im Umfeld über Lärm meckert, aber an einem Samstag um 7:19 Uhr mit dem Diamantschneideblatt im Beton sägen….das löste glatt einen Anruf beim Ordnungsamt aus.

Zu den wichtigsten Aufgaben der Sicherheitsbehörden auf der Grundlage des Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landes Sachsen-Anhalt gehört die Überwachung der Einhaltung der Regelungen kommunaler und landesweit geltender Gefahrenabwehrordnungen. Kommunale Gefahrenabwehrverordnungen enthalten zum Beispiel Regelungen betreffend die Abwehr von Gefahren bei Verkehrsbehinderungen und -gefährdungen, ruhestörendem Lärm, Tierhaltung, offenen Feuern im Freien, Betreten und Befahren von Eisflächen sowie mangelhafte Hausnummerierung.

Sehr unerfreulich ist jedoch, das bei solch weitreichenden Aufgaben des Ordnungsamtes um 7:19 Uhr an einem Samstag dort niemand arbeitet. Wem darf ich jetzt meine Wut ins Gesicht schreien?

Und nochmal: 6 Tage pro Woche von 7 Uhr bis 22 Uhr…irgendwer wird diese Schlafverkürzung ausbaden müssen, mal schauen ob ich den Schuldigen finde der seine Unterschrift unter die Genehmigung gesetzt hat.

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Veröffentlicht am 14.03.2012 von chris in (fotos, lokal)

Aufgenommen am 15.06.2008:

Mittlerweile neige ich zur Politikverdrossenheit, viele Entscheidung auf Bundesebene scheinen unlogisch und auf kurzfristigen Erfolg(Wählerstimmen) ausgelegt, das ganze mündet ebenso auf lokaler Ebene in für mich nicht vertretbare Entscheidungen. Ohne das hier weiter ausführen zu wollen, im persönlichen Gespräch mit Diskussionswilligen bin ich aber gern bereit dazu, meine Mitgliedschaft in der obengenannten Partei ist nun Geschichte.

Der endgültige Gedanke zur Kündigung wurde durch diese Meldung angestossen. OB Gaffert (unterstützt von der SPD), wird meinen Senf dazu noch in einem Brief, einer E-Mail oder per Sprühdose auf dem Marktplatz erhalten. ;)

 

 

Veröffentlicht am 22.02.2012 von chris in (lokal)

Am heutigen Tag findet im Hörsaal C der Hochschule Harz eine Anwohnerversammlung zum weiteren Ausbau der Friedrichstrasse statt. Beginn der Veranstaltung ist 17:30 Uhr.

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Heise lästert ein wenig über den nur schwerfällig vorankommenden Ausbau von Glasfaserstrecken zum Endkunden. Glasfaser sind für zukünftige und bandbreitenhungrige Anwendungen bei Endkunden sowie Firmenkunden essentiell um ausreichende Geschwindigkeiten für den Datentransport zu erreichen. Leider seh ich auch auf dieser Baustelle in Wernigerode schwarz. Da die Stadt/Land leider die Fördermittel für den Breitbandausbau nicht einem “Grossen” gegeben haben und auch die Stadtwerke Wernigerode sich noch immer nicht im Netzausbau betätigen. Eine schöne Alternative wäre noch der Transport von Daten über das Stromnetz, ich bin gespannt ob die Stadtwerke ggf. in diesem Bereich aktiv werden.

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Veröffentlicht am 21.12.2011 von chris in (alltäglich)

…das hätte ich zwar erst in 20+ Jahren erwartet, aber bei uns ist es bereits jetzt so! Prima! ;)

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Ich schliesse mich dem an: Mich persönlich interessiert die Ortsentwicklung von Schierke zur besseren Einnahmequelle im Tourismus schon, als Unternehmer geht mir das allerdings am Ar*** vorbei. Da bin ich Opportunist und sehe meine persönlichen Einkünfte und die Möglichkeit zur Expansion mit den erarbeiteten Mitteln als sinnvoller an. Ich weiss nicht wie Städte ticken müssen um zu funktionieren, aber: Die Stadt meckert über Abwanderung, über Firmen die durch Übernahmen keine Gewerbesteuer in Wernigerode zahlen müssen – im gleichen Atemzuge sollen aber die Konditionen so schlecht gestaltet werden, dass die Konkurrenzsituation innerhalb von Deutschlands gravierend schlechter wird und innerhalb Europas oder weltweit eher in die Unterträglichkeit neigt?

Ganz ehrlich: Aus steuerlicher Sicht, stehe ich in den letzen Zwei Jahren mit unserem Land und der Stadt auf Kriegsfuss. Noch dazu kommen absolute Fehlentscheidungen im für uns wichtigen Bereich: Der mangelnde Ausbau der Stadtwerke zum “Netzbetreiber” im Bereich Internet, die Versagung der Förderung über den Leitungsausbau durch die Telekom etc…und das in einer Stadt die Medieninformatiker am Fliessband produziert und deren Abwanderung mit diesen Massnahmen provoziert.

Kleiner Insider: Das Internet ist ja auch böse, die ganzen Händler in der Innenstadt leiden schliesslich unter dem Internet!

 

Der Anlass für die dicke Arteria carotis: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/688933_Das-ist-Gift-fuer-unsere-Handwerker.html

Veröffentlicht am 25.11.2011 von chris in (lokal)

Das Rathaus, der Weihnachtsmarkt und vieles mehr kann man nun per Livecam/Webcam des Offenen Kanals Wernigerode im Internet verfolgen:

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Veröffentlicht am 25.10.2011 von chris in (alltäglich, lokal)

Ich mag ‘meine Stadt’. Hier werden Dinge bewegt, Deutsche Meister geboren und mehr als 1 Mio. jährliche Übernachtungen registriert.

Aber: Es ist verdammt nochmal nicht möglich, abseits von einer Tankstelle, Pizza am Bahnhof oder McDonald’s, nach 22 Uhr etwas warmes zu Essen zu bekommen ohne sich selbst hinter den Herd zu stellen!

Wo ist das Problem? Nicht einmal ‘Fast-Food Läden’ wie ein China-Imbiss oder ein Döner-Grill haben noch geöffnet. Es gab am heutigen Abend in der Innenstadt keine Möglichkeit eine warme Mahlzeit zu bekommen. Selbst der ‘Baguettebräter’ Subway hatte um 22 Uhr und 4 Minuten die Werbebeleuchtung und den Gastraum verdunkelt. Entwickelt sich trotz tausender Studenten keine ‘nächtliche’ Konsumfreude? Ich wäre nach Trainings oder beendeten Arbeitstagen sicher ein gern gesehener und zahlender Kunde. Finden sich nicht genügend Person mit gleichen Gewohnheiten um das ganze lukrativ genug werden zu lassen?

Veröffentlicht am 18.10.2011 von chris in (alltäglich)

Scheint bei den ‘Neubesitzern’ der Musikschule in der Friedrichstrasse (Wernigerode) stark ausgeprägt zu sein. Zumindest wurden nun in jedem zweiten Fenster diese schönen Stop-Schilder aufgehängt. “Dieses Gebäude ist Alarm- und Videoüberwacht”!

Ob es wirklich hilft? Wichtiger wäre das historische Gebäude mit Leben zu füllen.

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